Prognos-Studie zur Wohnraumförderung: Vorschriften und Regelungen entrümpeln, Verfahren vereinfachen, Bauflächen ausweisen

Tobias Wald MdL - Wohnungsbaupolitischer Sprecher der CDU-Landtagsfraktion
Tobias Wald MdL - Wohnungsbaupolitischer Sprecher der CDU-Landtagsfraktion
Wohnraum ist nicht nur in Stutensee knapp, sondern nahezu im gesamten Bundesgebiet, wie die Berichterstattung der Medien seit Monaten tagtäglich unter Beweis stellt. Das Land Baden-Württemberg hat daher bereits im vergangenen Jahr die „Wohnraum-Allianz Baden Württemberg“ gegründet.

Der wohnungsbaupolitische Sprecher der CDU-Landtagsfraktion Tobias Wald MdL reagierte am 16. Oktober nach Bekanntgabe der aktuellen Prognos-Studie zu Wohnraumbedarf wie folgt:
 
„Der Befund ist alarmierend, der Druck, schnell zu handeln, ist groß. Das hat die Vorstellung der Studie ‚Wohnraumbedarf in Baden-Württemberg‘ der Prognos AG in der heutigen Sitzung der Wohnraum-Allianz Baden-Württemberg gezeigt. Laut Studie sind bis zum Jahr 2025 knapp eine halbe Million (485.000) neue Wohnungen notwendig. Schon jetzt sieht die Prognos AG einen massiven Mangel. Demnach ist die Wohnungsbaulücke in den Jahren 2011 bis 2015 immer größer geworden. Es bedarf jetzt einer gemeinsamen Kraftanstrengung. Bund, Land, Kommunen sowie Land- und Stadtkreise müssen schnell handeln. Viele Menschen klagen über zu wenige und vor allem zu teure Wohnungen. Die Lücke zwischen Angebot und Nachfrage ist in den vergangenen Jahren rasant gewachsen.
 
Einen zentralen Schritt haben wir schon gemacht: Die Wohnraumfördermittel sind auf Initiative der CDU-Landtagsfraktion massiv erhöht worden. Nunmehr sind weitere Schritte dringend notwendig. Wir müssen auch den Wust an Vorschriften und Regelungen entrümpeln sowie die Verfahren vereinfachen und beschleunigen. Vor allem müssen schnell neue Bauflächen ausgewiesen werden. Dabei sind vor allem die Kommunen gefordert.
 
Besonders betroffen sind Stuttgart sowie die anderen kreisfreien Städte. Doch auch in ländlich geprägten Kreisen stellen die Gutachter einen ‚sehr angespannten Wohnungsmarkt‘ fest. Der Wohnraummangel ist nicht nur ein Phänomen der Großstädte und Ballungsräume.

Die Prognos AG hat den Mitgliedern der Wohnraum-Allianz eine Reihe von Vorschlägen unterbreitet: Neben der finanziellen Förderung geht es dabei auch darum, schnell Bauflächen auszuweisen, die Verfahren zu vereinfachen und zu beschleunigen und die Vergabe an soziale Konzepte zu koppeln.“

Diese Studie und die Empfehlung der Prognos AG zeigt wie wichtig es ist auch in Stutensee entsprechende Flächen auszuweisen. Die Studie zeigt aber auch, dass nahezu der komplette Gemeinderat den richtigen Weg eingeschlagen hat, um in einem Teilbereich des Lachwalds insbesondere günstige Wohnungen zu realisieren.
 

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