Diese Schlagzeilen gehören inzwischen zum Alltag.
Diese Schlagzeilen gehören inzwischen zum Alltag.
Über die Tatsache, dass in Anbetracht steigender Mieten insbesondere bezahlbarer Wohnraum geschaffen werden muss, herrscht zum Glück bundesweit Einigkeit. Auch bei den sogenannten Jamaika-Sondierungsgesprächen war „bezahlbarer Wohnraum“ ein Thema. In den Gesprächen hat man sich schnell darauf geeinigt, dass es ein vorrangiges Ziel sein muss, für ausreichenden bezahlbaren und geeigneten Wohnraum für alle zu sorgen. Bei allen notwendigen und kontroversen Diskussionen herrscht zumindest in diesem wichtigen Punkt Einigkeit. Vorgesehen ist, dass zum einen öffentliche Grundstücke günstig zur Verfügung gestellt werden und auch gezielte Investitionen in den sozialen Mietwohnungsbau sind vorgesehen.

„Jamaika“ ist sich also einig über das Ziel – die Frage ist nur „Wo setzt man das um?“. Wo liegen die öffentlichen Grundstücke, die günstig zur Verfügung gestellt werden können? Müssen die Kommunen die Grundstücke erst teuer von Privatpersonen kaufen, um diese Grundstücke dann günstig zur Verfügung zu stellen? Diese Vorstellung haben zumindest die Grünen im Gemeinderat. Deren Vorschlag lautet: Lasst uns bezahlbaren Wohnraum zunächst in den nördlichen Stadtteilen machen – also dort wo die Stadt selbst kaum Flächen hat bzw. Flächen zuvor zu Marktpreisen gekauft hat oder noch kaufen muss. In diesem Fall aber geht die Rechnung nicht auf, da dann kein bezahlbarer Mietwohnraum mehr möglich ist.

In Stutensee sind sich CDU, FWV, SPD und FDP einig, dass es notwendig ist bezahlbaren Mietwohnraum in ausreichender Zahl und vor allem schnell zu schaffen. Deren Fraktionen unterstützen daher den Vorschlag dies im ersten Schritt im Lachwald umzusetzen: Die Fläche ist günstig, denn sie gehört bereits der Stadt! Die Fläche hat eine Größe, die eine große Anzahl an Mietwohnungen ermöglicht! Da die Fläche der Stadt gehört sind keine langwierigen Umlageverfahren erforderlich – somit kann der dringend benötigte Wohnraum schnell geschaffen werden!

Wohnen ist ein Grundbedürfnis eines Menschen – ebenso wie Lebensmittel und Kleidung. Dieser Aspekt darf bei aller Diskussion nicht aus den Augen gelassen werden.

 

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