Staatssekretär Steffen Bilger war Festredner beim Neujahrsempfang in Stutensee

Die Abgeordneten und Stutenseer CDU-Vorsitzenden bedanken sich bei Staatssekretär Bilger für seinen Vortrag
Die Abgeordneten und Stutenseer CDU-Vorsitzenden bedanken sich bei Staatssekretär Bilger für seinen Vortrag
 

Am heutigen Sonntag war Staatssekretär Steffen Bilger aus dem Bundesverkehrsministerium als Festredner beim diesjährigen Neujahrsempfang der CDU in Stutensee zu Gast, um vor 240 Gästen in der Festhalle über die „Mobilität der Zukunft“ zu sprechen. Selbstverständlich wurden dabei aber auch die brandaktuellen Themen wie z.B. „Feinstaubalarm“, „Messverfahren“ und „Fahrverbote“ angesprochen. In diesem Zusammenhang wurde kritisiert, dass in Deutschland bei den Messungen häufig strengere Kriterien angewendet werden als in anderen EU-Staaten, was dazu führt, dass Feinstaub und Fahrverbote überwiegend rein deutsche Probleme sind.

In Bezug auf Antriebstechniken sagte Bilger, dass die Bundesregierung keine Präferenzen habe – man wolle vielmehr den gesetzlichen Rahmen so gestalten, dass Forschung gefördert und die technischen Möglichkeiten nicht ausgebremst werden. Schließlich könne man heute nicht abschätzen welche Technologien sich künftig am Markt behaupten. Bilger sprach auch den Themenkomplex „Autonomes Fahren“ an, welches sich aus seiner Sicht nicht von heute auf Morgen, aber in den nächsten Jahrzehnten durchsetzen wird. Umso wichtiger sei es, dass bereits heute auf diesem Gebiet geforscht werde. In diesem Zusammenhang beglückwünschte er die Region Karlsruhe mit ihrem Testfeld für autonomes Fahren.

Ausbau für den Güterverkehr: Luftaufnahmen an Staatssekretär Bilger übergeben

Staatssekretär Bilger machte in seinem Vortrag auch deutlich, dass es zur Mobilität der Zukunft auch gehöre, dass man verstärkt den Güterverkehr von der Straße auf die Schiene bringe – wobei ihm bewusst sei, dass der Ausbau des Güterverkehrs zwischen Mannheim und Basel nicht einfach werden wird. Wichtig sei ihm und der Bundesregierung, dass man keine Entscheidungen über die Köpfe der Menschen hinweg trifft und Bilger bot sich auch persönlich an hierbei als Ansprechpartner für die Kommunen vor Ort sowie die Bürgerinnen und Bürger zur Verfügung zu stehen. Um die Situation in Blankenloch und Friedrichstal zu verdeutlichen, übergaben Sylvia Duttlinger (Vorsitzende des Stadtteilausschusses von Blankenloch und Büchig) sowie Lutz Schönthal (Ortsvorsteher von Friedrichstal) Herrn Staatssekretär Bilger Luftaufnahmen von Stutensee. Diese verdeutlichten sehr anschaulich, dass weitere Gleise auf Grund der ohnehin beengten innerörtlichen Schienensituation auf Stutenseer Gemarkung nicht möglich sind.
 
Gegen Mittag noch in Stutensee – abends bei Anne Will
 
Unterm Strich, so auch die einhellige Meinung der 240 Gäste, kann die CDU Stutensee erneut auf einen erfolgreichen 27. Neujahrsempfang zurückblicken. Dass es vor einigen Monaten bei der Auswahl des Referenten wieder einmal gelungen ist einen aktuellen Spitzenpolitiker nach Stutensee zu bekommen, zeigt auch die Tatsache, dass Staatssekretär Bilger nach seinem Vortrag in Stutensee direkt nach Berlin gereist ist, um am Abend im Ersten bei Anne Will als Talkgast seine Positionen und die der Bundesregierung zu vertreten. Auch diesen Auftritt hat Bilger mit Bravour gemeistert.
 
Musikalische Umrahmung des Neujahrsempfangs
 
Für die musikalische Umrahmung des Neujahrsempfangs sorgten in diesem Jahr Theresa Immerz, Ruth Popp und Stefan Keller.
Die Sopranistin Theresa Immerz ist mehrfache Bundespreisträgerin des Wettbewerbes „Jugend musiziert“ und studiert seit 2015 Gesang an der Hochschule für Musik in Freiburg. Herr Stefan Keller ist im Hauptberuf Hauptamtsleiter der Gemeinde Königsbach-Stein, hat ein Vorstudium im Bereich Gesang an der Musikhochschule Karlsruhe absolviert und ist außerdem Mitglied der CDU Walzbachtal. Begleitet wurden die beiden am Klavier von Ruth Popp, die eine eigene Musikschule betreibt und seit vielen Jahren als Kirchenmusikerin aktiv ist.
 

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