In der letzten Sitzung des Gemeinderats stand erneut der Bebauungsplan 24-Morgenäcker auf der Tagesordnung. Hierbei ging es um die Abwägung der in der Offenlage eingegangenen Anregungen, sowie um Änderungen, die seitens der CDU/FDP-Fraktion im technischen Ausschuss bezogen auf die Höhe der Gebäude vorgeschlagen wurden. Uns ist es wichtig, einen Bebauungsplan auf den Weg zu bringen, der sich am Bedarf und an den Vorstellungen der Spöcker Bürger orientiert.

 
In den Gesprächen, die im Zuge des Umlegungsverfahrens mit dem Erschließungsträger geführt wurden, konnten die Wünsche der zukünftigen Bauland-Besitzer abgefragt und Großteils auch berücksichtigt werden. Aus diesem Grund wurden auch die vorgesehenen Reihenhäuser in Doppelhäuser umgewandelt, ohne Wohneinheiten zu verlieren, da bei der neuen Planung auf einen Garagenhof verzichtet werden kann. Im Zuge der Umlegung ist es der Stadt außerdem gelungen, Baulandfläche anzukaufen und abzuschöpfen, um dem Ziel des bezahlbaren Wohnraums und dem seniorengerechten Wohnen näher zu kommen.
 
Die CDU/FDP-Fraktion freut sich, dass das Baugebiet nun endlich in die Realisierung gehen kann. Ein langer und kräftezehrender Prozess liegt hinter uns, in dem wir jahrzehntelang hart für dieses Baugebiet in Spöck gekämpft haben. Wichtig ist uns deshalb, dass die Ausgleichsmaßnahmen, wie es der Gesetzgeber vorsieht, vorgezogen werden. Durch die frühe Anpflanzung von Sträuchern finden die Vögel in unmittelbarer Nähe neue Lebensräume und werden durch die Bebauung nicht zu weit verdrängt. Außerdem macht es in unseren Augen Sinn, die Rodung der Fläche ins Spätjahr zu nehmen, um zu vermeiden, dass sich in der geänderten Struktur Lebewesen niederlassen, die dieses Gebiet noch gefährden könnten.
 

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