CDU-Verbände haben Schwerpunkte für Kreistagswahl erarbeitet


Landkreisthemen standen im Mittelpunkt eines Workshops der CDU-Verbände in der Hardt. Unter sachkundiger Begleitung durch den Vorsitzenden der CDU-Kreistagsfraktion, Bürgermeister Sven Weigt, haben die örtlichen CDU-Vorsitzenden gemeinsam mit den Kandidatinnen und Kandidaten für den Kreistag regionale Schwerpunkte für die kommenden Jahre erarbeitet.

Eine große Rolle spielte in diesem Zusammenhang bei den Christdemokraten von Dettenheim bis Walzbachtal das Thema öffentlicher Nahverkehr, wobei man sich einig darin war, dass primär an der Verlässlichkeit gearbeitet werden müsse. Thematisiert wurde auch die Stadtbahnlinie S4 von Berghausen über Walzbachtal nach Bretten, bei der ein zweigleisiger Ausbau höchste Priorität genießen müsse, um den Herausforderungen der Verkehrsentwicklung und CO2-Reduzierung in der Zukunft gerecht zu werden.

Kritisch betrachtet wurde, dass sämtliche ÖPNV-Verbindungen der Kommunen in der Hardt ganz überwiegend nur in Nord-Süd-Richtung ausgelegt sind. Angeregt wurde daher auch eine Ost-West-Querverbindung, um den Nahverkehr beispielsweise auch für Berufspendler attraktiver zu gestalten, die sich dann einen Umweg über Karlsruhe sparen könnten. Bei der CDU ist man sich sicher, dass man jemanden, der beispielsweise in Linkenheim-Hochstetten wohne und in Weingarten arbeite, derzeit nicht vom ÖPNV überzeugen könne. Und das soll sich nach Meinung der CDU ändern. Positiv wirke sich bei dieser Idee aus, dass der KVV das derzeitige Waben-System lockern wolle.

Darüber hinaus war man sich einig, dass sich die gesetzlichen Rahmenbedingungen beim Breitbandausbau ändern müssen, wenn in den Kommunen bis 2025 tatsächlich jedes Gebäude mit Glasfaser versorgt sein soll.

Erfreut war man über die Entwicklung der Kreiskrankenhäuser in Bruchsal und Bretten. Durch die hohen Investitionen der vergangenen Jahre seien moderne Kliniken entstanden, wodurch aus Sicht der CDU-Verbände in der Hardt für die Menschen in Sachen medizinischer Versorgung ein echter Mehrwert geschaffen worden sei. Diese positive Entwicklung gelte es fortzusetzen.

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