Weitere wichtige Schritte zur Bewältigung der Corona-Krise


Nach wie vor steht die Bewältigung der Corona-Krise ganz oben auf den Tagesordnungen aller politischen Ebenen. Die Spitzen der großen Koalition haben daher letzte Woche wichtige Entscheidungen im Kampf gegen die Folgen der Corona-Krise getroffen.

Kurzarbeit ist dabei das wichtigste Instrument im Kampf gegen Arbeitslosigkeit in Folge von Corona – deshalb soll es um weitere zwölf Monate fortgesetzt werden. Die Bundesagentur für Arbeit wird bei der Auszahlung mit Bundesmitteln unterstützt, damit nicht Arbeitnehmer und Arbeitgeber belastet werden. Das ist eine wichtige Maßnahme, denn klar ist: Am teuersten zu bezahlen wäre eine Massenarbeitslosigkeit und ein Massensterben von Unternehmen. Und das kann durch Kurzarbeit verhindert werden. Deshalb ist es im Interesse der Menschen in Stutensee und ganz Deutschland, dass dieses Mittel auch weiter zur Verfügung steht. Es geht vor allem darum, die Wirtschaft zu stabilisieren und Arbeitsplätze zu sichern.

Ein weiterer wichtiger Beschluss gilt der Kinderbetreuung: Gesetzlich Versicherten stehen in diesem Jahr wegen der Corona-Krise mehr Krankentage zur Betreuung ihrer Kinder zur Verfügung. Für Elternpaare soll das Kinderkrankengeld für jeweils fünf weitere Tage und für Alleinerziehende für zusätzliche zehn Tage gewährt werden. Zur Pflege eines erkrankten Kindes stehen Eltern in der Regel pro Jahr zehn freie Arbeitstage zu. Bei Alleinerziehenden sind es bis zu 20 Tage. Das gilt für alle Kinder unter zwölf Jahren.

Aber auch für den Bereich der Pflege gibt es gute Nachrichten: Wer coronabedingt Angehörige pflegt oder Pflege neu organisieren muss, soll in diesem Jahr bis zu 20 Arbeitstage frei nehmen können. Das Pflegeunterstützungsgeld kann ebenfalls bis zu 20 Arbeitstage in Anspruch genommen werden.

Darüber hinaus wird es eine Bildungsoffensive geben: Aus EU-Corona-Hilfsgeldern soll eine digitale Bildungsoffensive finanziert werden, die zum einen aus 500 Millionen Euro für die Ausstattung von Lehrern mit digitalen Endgeräten besteht. Zum anderen soll der Aufbau einer bundesweiten Bildungsplattform vorangetrieben werden, die etwa einen geschützten und qualitätsgesicherten Raum für hochwertige digitale Lehrinhalte ermöglichen soll.


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